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Wie schaffen Eltern unbewusst psychologische Probleme für ihre Kinder?Viele Probleme in der Kindererziehung werden von Generation zu Generation weitergegeben. In erster Linie verletzen die Eltern oft die persönlichen Grenzen ihrer Kinder, schränken ihre Ausdrucksfreiheit ein und legen falsche Verhaltensmuster fest. Ein markantes Beispiel dafür sind die folgenden Sätze: 1. „Geh schlafen, sonst kommt die Großmutter“. Manche Erwachsene setzen Einschüchterung ein, um ein Kind zu einem bestimmten Verhalten zu zwingen. Dadurch werden jedoch irrationale Ängste erzeugt, und erfundene Drohungen zur Manipulation eines Kindes führen zu einem Vertrauensverlust gegenüber den Eltern. Außerdem verursacht Mobbing Stress und Ängste. 2. „Komm und umarme mich“. Wenn ein Kind einen Verwandten, den es lange nicht mehr gesehen hat, nicht umarmen will, sollten Sie dies respektieren und es nicht zwingen. Andernfalls wird es im Erwachsenenalter die Verletzung persönlicher Grenzen als Norm empfinden, bei der es vor allem darum geht, sie zu ertragen. 3. „Hör auf zu weinen!“ Die Gefühle eines Kindes sind wichtig und verdienen Aufmerksamkeit. Wenn sie ignoriert und unterdrückt werden, entsteht die Vorstellung, dass der Ausdruck von Gefühlen beschämend und falsch ist. Das Kind fängt an, seine Gefühle zu verbergen, selbst wenn es wirklich Unterstützung braucht. Wenn es nicht lernt, seine Emotionen richtig auszudrücken, wird es sie anhäufen, was oft zu negativen Auswirkungen auf den Körper und zu Aggressionen führt. 4. „Sag keine dummen Sachen“. Natürlich kann ein Kind aufgrund seines Alters noch nicht alles verstehen, aber seine Worte sollten nicht abgewertet werden. Dieser Satz sagt dem Kind, dass seine Meinung nicht zählt. Dies kann zu einem geringen Selbstwertgefühl und zu Angst davor führen, seine Meinung zu äußern. 5. „Sprich nicht zu viel“. Manche Eltern wollen, dass ihre Kinder ihnen in jeder Hinsicht gehorchen und Anweisungen schweigend befolgen. Erst später wundern sie sich, warum sich das Kind zurückgezogen hat und auf ihre Fragen mit einem banalen „Alles in Ordnung“ antwortet. Wenn man in der Kindheit nicht die Möglichkeit gibt, seine Erfahrungen mitzuteilen, wird ein Mensch im Erwachsenenalter verschlossen sein. 6. „Entweder so oder gar nicht“. Sie sollten Ihrem Kind keine Bedingungen stellen, sondern ihm das Recht geben, zu wählen. Zum Beispiel: „Willst du Schokoladen- oder Beereneis?“, „Wie willst du deinen Geburtstag feiern?“. Wenn Sie ständig Entscheidungen für Ihr Kind treffen und es nur vor die Tatsache stellen, dann wird es sich in Zukunft unbewusst jemanden suchen, der für es Entscheidungen trifft. 7. „Weil ich es sage“. Dieser Satz verschließt die Tür zu einem gesunden Dialog und zu Erklärungen, die für die Entwicklung des Kindes wichtig sind. Stattdessen ist es besser, die Ursachen und Folgen zu erklären, damit die Kinder aus ihren eigenen Erfahrungen lernen können. 8. „Tu, was man dir sagt!“ Manchmal denken Eltern, sie wüssten besser als ihr Kind, was es braucht, und wählen nach eigenem Ermessen Clubs für es aus. Aber es ist unmöglich, sich zu 100 % in die eigenen Kinder hineinzuversetzen. Es ist wichtig, ihnen zuzuhören und ihnen die Möglichkeit zu geben, selbst nach Interessengebieten zu suchen. 9. „Nicht einmischen, die Erwachsenen reden“. Dieser Satz erzeugt beim Kind ein Gefühl der Unterlegenheit, es fühlt sich entfremdet und überflüssig. Es beginnt zu denken, dass seine Meinung und seine Anwesenheit nicht wichtig sind. 10. „Du wirst der Chef in deinem Haus sein!“ Dieser Satz unterdrückt die Initiative, führt zur Entwicklung eines unterwürfigen Verhaltens und zur Unfähigkeit, die eigenen Interessen in Zukunft zu verteidigen. Er verletzt die persönlichen Grenzen des Kindes und die Entwicklung seiner Unabhängigkeit. Sie schafft auch eine Distanz zwischen Eltern und Kindern, was zu einem Gefühl der Isolation und zu Missverständnissen führt. Manche Eltern halten es nicht für nötig, Zeit für ruhige Gespräche aufzuwenden, da ein Schrei schneller zu einem Ergebnis führt. Aber das macht die Dinge nicht einfacher, sondern schlimmer. Die Folgen zeigen sich erst viel später. Da Eltern eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der psychischen Gesundheit ihrer Kinder spielen, müssen sie ein gesundes Umfeld für Entwicklung und Wachstum schaffen. Damit legen sie den Grundstein für die Erziehung eines selbstbewussten, emotional stabilen und glücklichen Kindes. Der Artikel basiert auf den Materialien der Webportale Child Development und Vseosvita. |
